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Achim Früh mit einem lupenreinen Hattrick


SCH-Torwart Philipp Kummer (rechts) kommt außerhalb des eigenen Strafraums gegen Maik Kheim einen Schritt zu spät, so dass der Häfnerhaslacher freie Bahn hat, das 7:2 für David Jovanovic aufzulegen.


HOHENHASLACH  Der SC Hohenhaslach ist im Kirbachtalderby gegen den TSV Häfnerhaslach ins offene Messer gelaufen. Nach dem 1:4-Halbzeitstand machten die Hohenhaslacher weiter das Spiel und wurden weiter ausgekontert. Am Ende verlor die Mannschaft um Spielertrainer Stefan Hellwig mit 2:7.

„Wir hätten nach den ersten 45 Minuten auch sagen können, das 1:4 reicht. Wir machen die Schotten dicht. Doch das wollte ich nicht. Deshalb haben wir auf Risiko gesetzt“, berichtet SCH-Spielertrainer Stefan Hellwig. Und beinahe wurden die Hohenhaslacher belohnt. Gleich nach dem Wiederanpfiff in der zweiten Halbzeit erzielte Arsim Suzuri das 2:4 (47. Minute). Sechs Minuten später trifft der Flügelstürmer der Gastgeber nur das Außennetz (53.), nachdem er Häfnerhaslachs Torwart Marc Sladkowski umspielt hatte und frei vor dem Kasten stand. Und wiederrum nur drei Minuten später strich ein Schuss von Sadik Malik von der Strafraumgrenze nur knapp am langen Pfosten vorbei (56.), nachdem die Faustabwehr von Sladkowski nach einem Eckball etwas zu kurz geraten war. Und in der 60. Minute prüfte Arsim Suzuri den Häfnerhaslacher Torwart aus 16 Metern. Doch Sladkowski war auf dem Posten. So wie sein Gegenüber in der 55. Minute, als Kummer einen Kopfball von Makrai von der Linie fischte.

In der 61. Minute erhöhte aber Kevin Ott auf 5:2. Der Häfnerhaslacher Offensivmann ging volles Risiko und nahm eine zu kurze Kopfballabwehr von Qazim Susuri an der Strafraumgrenze volley. Nachdem Hohenhaslachs Sascha Diehl aus rund 25 Meter aus halbrechter Position nur die Latte getroffen (62.) hatte und Ott seinen zweiten Treffer innerhalb von zwei Minuten folgen gelassen hatte (63.), war die Partie entschieden. Achim Früh war in die Gasse geschickt worden, hatte auf David Jovanovic zurückgelegt, der am Elfmeterpunkt bedrängt den Ball Ott überließ.

„Durch den Anschlusstreffer zum 2:4 sind wir kurz durcheinandergekommen. Deshalb glaube ich nicht, dass wir das Spiel schon abgehakt hatten. Aber uns war klar, wenn wir die Drangphase der Hohenhaslacher überstehen, dann bekommen wir wieder unsere Chancen. Und zum Glück hat Kevin Ott dann auch das 5:2 gemacht“, erklärt Häfnerhaslachs Trainer Erich Wirth. Und Stefan Hellwig ergänzt: „Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Wir haben immer das Spiel gemacht. Und wir hatten auch unsere Chancen.“ Das einzige, was es zu bemängeln war, war, dass die Mittelfeldspieler bei den beiden Gegentoren von Ott nicht mit zurück an den eigenen Strafraum gerückt waren. Stefan Hellwig: „Sie haben wohl gehofft, dass die Abwehrspieler es schon richten werden. Aber es kann nicht sein, dass fünf Spieler vorne stehen bleiben.“ Den Schlusspunkt setzte durch einen erneuten Konter David Jovanovic. Maik Kheim war schneller am Ball an der Strafraumgrenze als der herausstürmende SCH-Torwart Philipp Kummer. Von der Torauslinie passte der Häfnerhaslacher überlegt den Ball nach innen. Und am langen Pfosten musste Jovanovic praktisch nur noch seinen Schlappen hinhalten.

Dabei hatte die Partie für die Hohenhaslacher nach Wunsch begonnen. Einen unkontrolliert in den eigenen Strafraum geschlagenen Ball, den Sladkowski mit der Hand aufnahm, bewertete Schiedsrichter Erich Hainz als Rückpass zum Torwart. Den fälligen indirekten Freistoß aus zehn Metern drosch Stefan Hellwig unhaltbar in die Maschen – 1:0 (5.). Doch vom Anstoß weg gelang den Gästen der Ausgleich. Emilio Viaes flankte den Ball in den Strafraum, Kheim hielt den Kopf hin (6.). In der Folge konterten die Häfnerhaslacher die Hohenhaslacher gnadenlos aus. „Jeder unserer Fehler wurde bestraft“, erklärt Stefan Hellwig. Und Wirth ergänzte: „Wenn unsere Stürmer die Bälle in die Tiefe erlaufen können, ist unser Sturm nicht zu halten. Und die Hohenhaslacher kannten wohl Achim Früh nicht, da er die letzten drei Wochen gefehlt hat.“

Denn der Stürmer der Gäste sprintete dreimal den Hohenhaslacher Abwehrspielern davon. Das erste Mal wurde er in der 17. Minute geschickt, als die Häfnerhaslacher nach einer Verletzung von Viaes sogar in Unterzahl waren. Mit einem satten Schuss an den Innenpfosten und von dort ins Netz traf Früh zum 2:1. Fünf Minuten später wird der Häfnerhaslacher wieder auf die Reise geschickt. Überlegt schob er den Ball an Kummer vorbei ins Netz – 3:1 (22.). Seinen Hattrick machte er in der 43. Minute perfekt. Nach einem Konter drosch er den Ball zum 4:1 unter die Latte. Jedes Mal legte Jovanovic für seinen Sturmpartner auf.


SC Hohenhaslach: Philipp Kummer – Astrit Suzuri (81. Zorn), Qazim Suzuri, Timo Dierolf (44. Malik), Conato, Benjamin Hellwig, Diehl, Arsim Suzuri, Stefan Hellwig, Walther (66. Maras), Philipp Gögel.

TSV Häfnerhaslach: Sladkowski – Dupper, Dinkel, Toetz, Caldas, Ott, Makrai, Früh (82. Eisenbeiß), Jovanovic, Viaes (18. Capritta), Kheim.

Tore: 1:0 Stefan Hellwig (5.), 1:1 Meik Kheim (6.), 1:2 Achim Früh (17.), 1:3 Achim Früh (22.), 1:4 Achim Grüh (43.), 2:4 Arsim Suzuri (47.), 2:5 Kevin Ott (61.), 2:6 Kevin Ott (63.), 2:7 David Jovanovic (88.).

Spieler des Tages: Achim Früh (TSV Häfnerhaslach).

Zuschauer: 100.

Schiedsrichter: Erich Hainz.



Quelle: VKZ vom 01.12.2014 | 15:25 Uhr

   


   

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